Der Satz-Zug

Englische Sätze sind ein Zug mit fester Waggon-Reihenfolge: Wer → tut was → wem/was → wo → wann. Verb und Objekt bleiben dabei zusammen. Bau den Satz zusammen — wenn die Reihenfolge stimmt, rastet der Zug ein. Rutscht die deutsche Reihenfolge rein (Verb ans Ende, Zeit in die Mitte), wackelt er. Manche Sätze haben mehr als eine richtige Lösung.

Bedeutung: Ich muss heute Abend meine Hausaufgaben machen.
Klick die Wörter unten in der richtigen Reihenfolge an…
Warum eigentlich?Warum geht die deutsche Reihenfolge nicht?
Deutsch ist eine V2-Sprache mit verschiebbaren Feldern: „Gestern bin ich ins Kino gegangen" stellt die Zeit nach vorn und schiebt das Partizip (gegangen) ans Satzende. Englisch ist viel starrer: Subjekt → Verb → Objekt, und Zusätze wie Ort und Zeit hängen an den Rändern. Wer die deutsche Beweglichkeit mitnimmt, baut Sätze, die „wackeln".
Häufiger DenkfehlerVerb ans Ende oder Zeit in die Mitte
Zwei deutsche Reflexe auf einmal: „I must tonight my homework do" schiebt die Zeit in die Mitte und das Verb ans Ende. Beides geht im Englischen nicht. Faustregel fürs Sprechen: erst wer + was passiert, dann das Objekt direkt dahinter, Zeit an den Rand.